Das Projekt
Seit dem Jahre 2007 verfolgen die Städtischen Bibliotheken Dresden, das Dresdner Stadtarchiv sowie die SLUB das gemeinsame Vorhaben der Digitalisierung der Dresdner Adressbücher von den Anfängen im Jahre 1702 bis 1943/44. Dieser Bestand mit einem Gesamtvolumen von ca. 185.000 Druckseiten ist in den Dresdner Kultureinrichtungen seit jeher stark nachgefragt und entsprechend dem Verfall preisgegeben: Ab Jahrgang 1850 werden ausschließlich Mikroficheausgaben zur Benutzung bereit gestellt.
Die geplante Internetausgabe verspricht einen hohen Mehrwert für die Bürger und (virtuellen) Besucher der Stadt. Aufgrund der nahezu lückenlosen Überlieferung für die Jahre 1831 bis 1943/44 tragen die Adressbücher zur Bewahrung des historischen Gedächtnisses Dresdens für das 19. und 20. Jahrhundert bei.
Erste Materialien wurden mit Eigenmitteln der Partnereinrichtungen digitalisiert, die Finanzierung des Gesamtvorhabens ist derzeit noch offen.
Digitalisierte Adressbücher anderer Städte im Vergleich















